Kirche Aghios Panteleimonas

Overview

Era: 
Βyzantinischen
Type: 
Kirchen
Culture: 
Christian Denkmal
Century: 
13th to 14th Century
Latitude: 
40.63313
Longitude: 
22.951039

Im Zentrum von Thessaloniki, an der Kreuzung der Iasonidou mit der Arrianou Straße, befindet sich die Kirche Aghios Panteleimonas, deren Bau in das späte 13. und frühe 14. Jahrhundert gelegt ist. Es handelt sich um eine Kreuzkuppelkirche vom komplexen Viersäulentypus mit einer Vorhalle und einem geschlossenen Säulengang auf der westlichen, südlichen und nördlichen Seite, der östlich in Kapellen endet. Der Säulengang wurde im frühen 20. Jahrhundert abgerissen, aber die Kapellen blieben in Platz. In der Mitte des Gebäudes steht eine achteckige Kuppel und die Mitte der Vorhalle ist auch mit einer Kuppel bedeckt. Es ist erwähnenswert, dass vom zerstörten Säulengang heute noch vier Kuppeln existierten. Auf der Ostseite des Denkmals ist eine fünfseitige Apsis mit einem Drillingsfenster in ihrer Mitte geformt.
Im Inneren der Kirche, meist in der Prothesis und dem Diakonikon, sind nur wenige Wandmalereien aus dem ersten Jahrzehnt des 14. Jahrhunderts erhalten, die die Jungfrau Maria mit Jesus Christus und prominente Heiligen und Prälaten der Kirche darstellt. Die Darstellungen sind von der Technik einer Übergangszeit geprägt, da sie Elemente einer Malerei aus dem 13. Jahrhundert mit neuen künstlerischen Tendenzen, die im 14. Jahrhundert entstanden, vereinen. Die Verzierung des Denkmals machen auch andere Wandmalereien komplett, die aber viel später entstanden sind als die vorherigen, nämlich während der Instandsetzungsarbeiten im Gebäude im frühen 20. Jahrhundert.
Die Kirche war ursprünglich nicht dem St. Panteleimon gewidmet. Nach vorherrschender Meinung war sie die Klosterhauptkirche des aus historischen Quellen bekannten Klosters der Jungfrau Perivleptos, wurde also in Ehren der Maria gebaut. Dieses Kloster wurde von dem Mönch Isaak gegründet, der zwischen 1295 und 1315 als Bischof von Thessaloniki unter dem Namen Iakovos diente. Die Kirche wurde während der osmanischen Besatzungszeit, nach der Mitte des 16. Jahrhunderts, in eine Moschee umgewandelt und in Ishakiye Moschee umbenannt. Sowohl die Ιnnen- als auch die Außenwände des Denkmals wurden weiß gestrichen und auf dem Ambitus wurden ein Minarett (dessen Basis erhalten ist) und ein Marmor-Brunnen gebaut.