Kirche Panagia Achiropoiitos

Overview

Era: 
Βyzantinischen
Type: 
Kirchen
Culture: 
Christian Denkmal
Century: 
8th century
Latitude: 
40.634986
Longitude: 
22.947676

Geschichte/Name: Die Kirche Panagia Achiropoiitos liegt nördlich von Egnatia Straße, auf der Straße Agia Sophia. Die Kirche, sowie der Mosaikschmuck, konnte dank der Inschrift, die in der Bogenlaibung der Drillingsöffnung der Vorhalle erhalten ist auf das dritte Quartal des 5. Jahrhunderts datiert werden. In der Inschrift ist der Priester Andreas erwähnt, der als der Priester Andreas identifiziert wurde, der den Bischof von Thessaloniki bei dem IV. Ökumenischen Konzil von Chalcedon im Jahre 451 n. Chr. vertrat. Für diese Datierung sprechen auch die Ziegel, die im Bau der Kirche verwendet wurden, die ähnlich mit denen bei der Stadtmauer von Thessaloniki (447 / 8 n. Chr.) sind. Die Kirche war als ein Gotteshaus der Jungfrau Maria bis dem 14. Jahrhundert bezeichnet, als zum ersten Mal in einem byzantinischen Dokument als Achiropoiitos Odigitria genannt wurde. Die Kirche wurde auf römischen Thermen aufgebaut. Mit der Einnahme von Thessaloniki durch die Türken wurde die Kirche Achiropoiitos in eine Moschee namens Zhu Eski Moschee umgewandelt. 1930 wurde die Kirche dem Christentum zurückgegeben.

Architektur: Das Gotteshaus ist eine große holzgedeckte dreischiffige Basilika mit Emporen und Vorhalle. Auf der Westseite sind ein paar Spuren von der Vorhalle oder dem östlichen Atriumportikus aufbewahrt worden. Im Äußeren ist es ein rechteckiges Gebäude mit einer großen halbrunden Apsis im Osten. In der Mitte der Südseite ist ein monumentaler Anteportikus erhalten, der mit der wichtigsten Verkehrsader der Stadt, der "Allee" von Byzanz (der heutigen Egnatia Straße) assoziiert zu sein scheint. Auf der gleichen Seite befindet sich östlich von dem Anteportikus ein Taufbecken (oder Martyrio), während am östlichen Ende des nördlichen Seitenschiffs eine mittel-byzantinische Kapelle (Agia Irini) erhalten ist. Das Dach der Kirche erlitt viele Veränderungen, meistens im Mittelschiff; es ist niedriger als das Originaldach und die Reihen von Fenstern, die das Innere des Gebäudes beleuchteten, fehlen. Im Inneren, ist die Kirche in drei Schiffe durch zwei Säulenreihen getrennt. Auf der Ostseite, der Altarraum schloss die östliche Apsis mit ein, ursprünglich mit einem Fünfarkadenfenster und nicht mit dem Dreiarkadenfenster, das heute erhalten ist. Seine Bemaschranke reichte bis zur dritten Säule der Kolonnaden (vom Osten aus betrachtet). Auf der Westseite der Kirche war die Vorhalle mit dem Mittelschiff durch eine große Drillingsöffnung verbunden. Nördlich der Vorhalle ist die Treppe, die zu den Emporen führte, aufbewahrt.

Marmorschmuck: Die Großartigkeit der Kirche wird durch ihre Marmorverzierung betont. Der Boden des Mittelschiffes, der in seiner ursprünglichen Form erhalten ist, sowie die Säulen der Kolonnaden sind aus prokonisio Marmor, während die Säulen der Drillingsöffnung aus grünem, thessalischen Marmor bestehen. Das Gotteshaus ist durch die wunderschönen, aus weißem Marmor gebauten, Theodosian Kapitellen der Kolonnaden bezeichnet.

Wandverzierung: Der Mosaikschmuck der Kirche enthält Mosaiken in den Bogenlaibungen der Säulengange im Erdgeschoss und auf der südlichen Empore, sowie in den Bögen der Drillingsöffnung und der Vorhalle. Ihr Thema ist eine Allegorie des christlichen Paradieses. Auf goldenem Hintergrund sind Blumen, Blätter, Ranken, Kränze, Kreuze, Vögel, Bücher, Gefäße, Fische usw. dargestellt. Die Wandmalereien, die im südlichen Seitenschiff, oberhalb des Säulengangs erhalten sind, sind im zweiten Quartal des 13. Jahrhunderts datiert und bilden die Darstellung der Vierzig Märtyrer von Sebasteia an.