Yahudi Hamamı

Overview

Era: 
Post-byzantinischen
Type: 
Baths
Culture: 
Ottoman Monument
Century: 
20th
Latitude: 
40.634669
Longitude: 
22.940932

Das Υahudi Hamamı Dampfbad befindet sich im Südwesten des Zentrums von Thessaloniki an der Kreuzung der Vasileos Herakliou-, Fragkini- und Komninon- Straßen. Es ist ein großes osmanisches Bad, das heute als "Louloudadika" (Blumenmärkte) bekannt ist, denn sein Standort ist seit 1951 von Blumenhändlern besetzt. Türkische Dokumente bescheinigen, dass das Gebäude viele verschiedene Namen hatte, wie "Halil Aga Hamami" (Bad von Halil Aga), "Pazar-ı Kebir Hamami» (Bad des Großen Marktes), "Pazar Hamami" (Badmarkt) oder "Kadinlar Hamami" (Frauenbad). Vor allem aber, wurde das Gebäude als "Yahudi Hamamı" gennant, das für "Bad der Juden" steht, weil es in einem Bezirk gebaut wurde, der fast ausschließlich von Juden bewohnt war.

Aufgrund seiner Konstruktionsdaten und seiner typologischen und morphologischen Daten, vermutet man den Aufbau von Yahudi Hamamı in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Das Bad, mit einem Bereich von ca. 750 qm, wurde von beiden Geschlechtern genutzt, so ist es in zwei Teile, einen für Männer und einen für Frauen aufgeteilt; erwähnenswert ist, dass der männliche Teil größer und höher als der weibliche ist. Jeder Abschnitt besteht aus einer beträchtlichen Halle quadratischer Form, die mit einer großen Pendentifkuppel bedeckt ist, und einer Reihe von kleineren Räumen, von denen jeder einzelne mit einer kleinen Kuppel versehen ist. In den beiden Abschnitten formen sich typische Badezimmer (kalt, lauwarm, sowie Hypokausten), aber auch Hilfseinrichtungen wie Toiletten und Räume für die Wachsenthaarung. An der Rückseite des Gebäudes lag der Wassertank, der Herd und der Raum der Heizer, die dem Feuer Holz zuführten. Das ganze Gebäude ist aus Stein und Ziegel gebaut, und seine Außenwände sind sehr gepflegt und in Nachahmung der byzantinischen cloisonné Mauerwerk. Im Inneren, das Denkmal ist reich verziert: Reliefmotive aus starkem Stuck, bei denen sternförmige oder achteckige Beleuchtungsöffnungen integriert sind, geben eine Antwort zu den Dächern der Kuppeln; Bereiche mit sich wiederholenden floralen Motive sollen damals auf den Oberflächen der Wände bestanden h